Selbstverständnis

Unsere Geschichte

BIKINI KIEL·FREITAG, 23. FEBRUAR 2018

Frauen, Lesben, Queers, Trans*- und Inter*Personen haben es in der ohnehin harten Musikszene nicht leicht. Wir wissen: wer unterdrückt wird, entfaltet sich nicht, zeigt daher keine Teilhabe und wird entsprechend auch nicht in Betracht gezogen. Wir wissen, dass der Weg auf die Bühne ein holprigerer und die Unterstützung eine rarere ist, genau wie Können und Wille oft abgesprochen und schnell das gesamte künstlerische Dasein infrage gestellt wird. Auch in der Punk- und Hardcore-Szene. Deshalb haben wir uns entschieden, innerhalb „unserer“ Szene einen Ort von Frauen und Queers für FLTQI*s zu schaffen und uns gegenseitig das zu geben, was wir so oft missen: Respekt, Kraft, Mut und Begeisterung. Auch im alternativen/linken/nicht-kommerziellen Spektrum finden sich sexistische Strukturen; der Veranstaltungsbereich ist männerdominiert und nicht selten sind Konzerte von Frauen- oder queer*-Feindlichkeit geprägt. Wir wollen als Veranstalter_innen eine Atmosphäre schaffen, in der jede_r sich wohlfühlen kann. Unsere Devise ist: Freiräume nicht nur zu nutzbaren, sondern auch rücksichtsvollen und stärkenden Räumen zu machen. Über Unterstützung und Mitarbeit an unserem kleinen Impuls, das ‘große Ganze’ ins Wanken zu bringen, freuen wir uns sehr. Um es mit den Worten unserer Namensgeberin zu sagen:

Teenage boy generation Not my generation It doesn’t speak to me No not at all I don’t see anything There’s something wrong I can’t understand Your favorite song Bikini Kill is gonna write your favorite song